Jugend-Workshops am 03. und 04. Juli 2025
Wie bewegen sich die Jugendlichen in der Stadt, was gefällt ihnen oder was gefällt ihnen nicht und welche Wünsche haben sie für die Zukunft?
Um zu erfahren, wie die Mobilitätssituation in Pinneberg aus Sicht der Jugendlichen aussieht, fanden am 3. und 4. Juli in den beiden Jugendzentren Komet und Geschwister-Scholl-Haus Beteiligungs-Workshops mit insgesamt rund 28 teilnehmenden Jugendlichen im Alter ab 14 Jahren statt. Ob interaktiv mit dem Smartphone oder mit Stiften, Aufklebern und Moderationskarten an Stellwänden und auf großen Plakaten – rund zweieinhalb Stunden lang wurde gestaltet, bewertet, diskutiert und präsentiert. Im ersten Teil ging es darum, wie die Wege in der Woche und am Wochenende aussehen und welche Verkehrsmittel genutzt werden. Im zweiten Teil hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Erfahrungen, Erlebnisse und Probleme mitzuteilen. Im letzten Block war der Blick in die Zukunft gefragt – Wie würde aus Sicht der Jugendlichen der Verkehr aussehen, wenn alle Wünsche umgesetzt werden könnten?
In der Woche ist der Bus das am Häufigsten genutzte Verkehrsmittel, gefolgt vom Zu Fuß gehen, dem Fahrrad und dem E-Roller. Am Wochenende gewinnt das Mitfahren im Auto an Bedeutung. Schnell zum Ziel kommen die Jugendlichen vor allem mit dem Auto, dem Rad und dem E-Roller. In Bezug auf das Sicherheitsempfinden ergab sich in den beiden Gruppen ein unterschiedliches Bild. Während sich die insgesamt etwas jüngeren Teilnehmenden des Workshops im Jugendtreff Komet in Bus und Bahn weniger sicher fühlen, bewerteten die Jugendlichen des GSH-Workshops die Sicherheitssituation beim Rad- und E-Rollerfahren weniger gut. Einig war man sich, dass die Qualität der Radwege und auch der Fußwege oft nicht zufriedenstellend ist. Sicherheitsbedenken gab es vor allem in Bezug auf zu schnell fahrende Autos und fehlende Spiegel an unübersichtlichen Stellen der Radwege. Für den Busverkehr wurden weniger Verspätungen, mehr Sauberkeit und WLAN im Bus gewünscht.





Bürger-Workshop am 10. Mai 2025
Welche Probleme sehen Sie in Ihrem Stadtteil beim Thema Verkehr & Mobilität? Und haben Sie schon Ideen, wie man die Probleme angehen könnte?
Beim Bürgerworkshop im Ratssitzungssaal ging es am 10. Mai darum, die aktuelle Verkehrssituation in Pinneberg gemeinsam unter die Lupe zu nehmen. In drei Kleingruppen wurden Erfahrungen ausgetauscht, diskutiert und erste Lösungsansätze formuliert. Je nach Wohnort fanden sich die rund 40 teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger in den stadtteilbezogenen Arbeitsgruppen „Pinneberg-Nord“, „Zentrum und Thesdorf“ und „Quellental“ zusammen.
Inhaltlich kam das ganze Spektrum der städtischen Mobilität zur Sprache. In der Kleingruppe Pinneberg-Nord war vor allem der Rad- und Fußverkehr in der Elmshorner Straße ein Thema, die Kleingruppe Zentrum und Thesdorf beschäftigte sich unter anderem mit den Lärmbelastungen in der Friedrich-Ebert-Straße/Damm. Nutzungskonflikte zwischen Fußgängern und Radfahrern in der Bahnüberführung sowie die Sicherheit der Schulwege auf der Osterholder Allee wurden in der Kleingruppe Quellental intensiv besprochen.
Zum Einstieg informierten Bodo Schwieger, Marcus Kolodziej und Jürgen Brunsing vom beauftragten Büro team red über Ablauf und Inhalte des Mobilitätskonzepts. Die Präsentation steht und die Zusammenfassung der Ergebnisse stehen hier zum Download bereit:




